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DIE KATZE

Die Katze springt mit ihren Tatzen an das Fenster. Wir bleiben stehen, Arm in Arm. Mit den Fingern klopfen wir und die Katze läuft immer schneller hin und her. Wir streicheln das Glas. Die Katze schnurrt nicht, die Katze beruhigt sich nicht. Irgendwann müssen wir gehen. Die Katze muss bleiben. “Jetzt hast du ihr erst gezeigt, wie einsam sie eigentlich ist,“ sagst du vorwurfsvoll.

Irgendwann musst du gehen. Am Morgen bevor du gehst, streichelst du mich. Wir liegen im Bett, knurren und lachen, verstecken uns unter den Kissen. Dann gehst du. Ich muss dich bitten, nicht mehr zu kommen. Aber ich warte auf dich wenn ich allein durch die Strassen gehe und Katzen hinter den Fenstern sitzen. Ich zwinge mich, nicht stehen zu bleiben.